Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben, die von Samstag 11 Uhr bis Sonntag 21 Uhr gilt. Am Samstag war es in Saarbrücken-Burbach mit 37,5 Grad bundesweit am wärmsten. Die Temperaturen sollen bis Mittwoch zwischen 32 und 39 Grad liegen, vereinzelt sind Rekordwerte über 40 Grad möglich – ob diese im Südwesten erreicht werden, ist laut DWD-Meteorologe Christian Herold noch unsicher.
Bereits in der Nacht zum Samstag warnte der DWD im Westen vor Gewittern mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h. Am Vormittag ziehen die Gewitter vom Westen zur Mitte. Ab Mittag erwartet der DWD vor allem in der östlichen Mitte häufigere Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagelkörnern bis zu drei Zentimetern und orkanartigen Böen um 100 km/h.
Die Unwetter haben bereits Schäden verursacht: Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfestes in Rastatt (Baden-Württemberg) wurden neun Menschen verletzt, eine junge Frau erlitt schwere Verletzungen. In Moormerland (Ostfriesland) musste ein Zeltlager mit rund 300 Kindern geräumt werden. Ein Festival südlich von Flensburg mit rund 5.000 Besuchern wurde ebenfalls geräumt, 13 Menschen erlitten leichte Verletzungen. Straßenschäden gab es unter anderem auf der A13 in Brandenburg und der A1 in Schleswig-Holstein.
Quelle: www.zeit.de



