Einige Berater des Abgeordneten für Makerfield drängen darauf, Streeting zum Kanzler zu ernennen, falls Burnham Premierminister wird. Damit wolle man die Wirtschaft und die fossile Industrie beruhigen, heißt es. Andere bestehen auf Miliband, der radikalere politische Ideen unterstützen und sich gegen einen widerstrebenden Beamtenapparat durchsetzen könnte.
Die Entscheidung über den Kanzlerposten könnte Burnhams Amtszeit prägen, sollte er die Downing Street erreichen. Abgeordnete sehen darin das deutlichste Signal für seinen politischen Kurs. Ein Burnham-Berater sagte dem Guardian: „Wer Kanzler wird, ist absolut entscheidend – nicht so sehr wegen der Persönlichkeiten, sondern weil es uns das klarste Zeichen gibt, was für ein Premierminister er sein wird.“
Burnham hat sich noch nicht festgelegt, wer sein Kanzler werden soll. Er ist sich der Notwendigkeit bewusst, Investoren zu beruhigen, nachdem er zuvor gesagt hatte, Großbritannien sei „in den Fängen“ der Anleihemärkte. Sein Team hat laut Guardian mit Jim O’Neill, dem früheren Goldman-Sachs-Chefvolkswirt und konservativen Minister, über die Rolle des Chefwirtschaftsberaters gesprochen – eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Quelle: www.theguardian.com



