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Trump beschwört zum 250. Geburtstag ein Amerika der Gläubigen

US-Präsident Donald Trump hat am Vorabend des Unabhängigkeitstags vor dem Mount Rushmore eine Rede gehalten und ein Amerika der Gläubigen beschworen. Dabei warnte er vor kommunistischem Gedankengut.

Trump beschwört zum 250. Geburtstag ein Amerika der Gläubigen
Bild: abendzeitung-muenchen.de

US-Präsident Donald Trump hat am Vorabend des Unabhängigkeitstags vor dem Mount Rushmore eine Rede gehalten und ein Amerika der Gläubigen beschworen. Dabei warnte er vor kommunistischem Gedankengut.

Trump sprach am Freitag im Bundesstaat South Dakota vor Anhängern und zeichnete das Bild der USA als eine Nation, die sich auf Gott berufe. „Unsere Rechte“ seien von Gott verliehen worden, „der uns erschaffen hat“, sagte der Republikaner. Zugleich warnte er: „Man kann Kommunist sein oder Patriot.“ Den Begriff Kommunismus nutzt Trump seit einiger Zeit vermehrt, um auch linke innenpolitische Gegner zu attackieren.

betonte, kein anderes Land habe der Welt mehr Gutes gebracht als die USA. Er hob hervor, dass man in den USA Englisch spreche, weil es die Sprache der Gründerväter sei – ohne zu erwähnen, dass viele Amerikaner auch Spanisch sprechen. Der Mount Rushmore ist weltberühmt für die in den Fels gemeißelten Köpfe der Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln.

Es war nicht das erste Mal, dass Trump die Kulisse des Nationaldenkmals nutzte. Bereits vor sechs Jahren machte er dort am Unabhängigkeitstag Stimmung gegen eine Protestbewegung gegen Rassismus. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der heutige Samstag: Am Abend soll es in Washington ein großes Feuerwerk geben, begleitet von Kampfjet-Überflügen. Die Feierlaune wird jedoch durch extreme Hitze um die 40 Grad getrübt – eine große Parade am Vormittag wurde bereits abgesagt.

Trump steht innenpolitisch massiv unter Druck, unter anderem wegen des Iran-Kriegs und sinkender Zustimmungswerte. Er nutzt die Feierlichkeiten, um seine Erfolge der zweiten Amtszeit hervorzuheben. Sein Auftritt am Abend ist für 21.45 Uhr Ortszeit geplant – er kündigte an, „eine richtig lange Rede“ zu halten, um zu zeigen, dass er alles schaffen könne.

Quelle: Stadt München