Polens Premierminister Donald Tusk sagte am Freitag vor Journalisten, die kommenden Monate könnten „wirklich kritisch“ werden, auch aufgrund der sich verändernden Natur des Krieges. Die Sorgen seien besonders in den baltischen Staaten spürbar. Die Sorgen seien besonders in den baltischen Staaten spürbar. Tusk reagierte damit auf Medienberichte, wonach Moskau eine bewaffnete Provokation in Polen plane, um die Entschlossenheit der NATO zu testen.
Das polnische Onet berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Präsident Karol Nawrocki, die USA hätten Warschau mehrfach vor einem Anschlagsplan gewarnt. Das Weiße Haus und das US-Außenministerium reagierten nicht auf Anfragen der BBC. Den Berichten zufolge könnten polnische Infrastrukturziele mit Raketen oder Drohnen angegriffen werden oder Soldaten in das NATO-Land entsandt werden.
Tusk betonte: „Haben wir keine Angst, wir bereiten uns auf verschiedene Situationen vor, aber wir können sie nicht ignorieren.“ Polen sei sich der Bedrohungen bewusst, auch dank Informationen von Verbündeten. Präsident Nawrocki wird nächste Woche an einem NATO-Gipfel in der Türkei teilnehmen, bei dem es um höhere Verteidigungsausgaben und weitere Waffenlieferungen an die Ukraine gehen soll.
Quelle: www.bbc.co.uk



