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Ex-US-Botschafter: Ärger über NATO-Partner ist übertrieben

Der frühere US-Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, hält die Kritik von Präsident Donald Trump an den Verbündeten für überzogen. Trump rege sich ständig über etwas auf, sagte Volker in der Euronews-Sendung 'Europe Today'.

Ex-US-Botschafter: Ärger über NATO-Partner ist übertrieben
Bild: images.euronews.com

Der frühere US-Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, hält die Kritik von Präsident Donald Trump an den Verbündeten für überzogen. Trump rege sich ständig über etwas auf, sagte Volker in der Euronews-Sendung 'Europe Today'.

Kurt Volker, einst US-Botschafter bei der NATO und erster Ukraine-Sondergesandter unter Trump, äußerte sich in der Sendung ‚Europe Today‘ zu den Spannungen zwischen Washington und seinen Bündnispartnern. Der Präsident sei unzufrieden mit den europäischen Verteidigungsausgaben und der Haltung zum Iran, so Volker. Dies sei jedoch übertrieben, da die USA ihre Verbündeten vor dem Militäreinsatz gegen Teheran nicht konsultiert hätten.

Trump hatte zuletzt mehreren NATO-Staaten vorgeworfen, die USA und Israel im gemeinsamen Krieg gegen den Iran nicht zu unterstützen. Spanien und Italien verweigerten den US-Streitkräften die Nutzung ihrer Stützpunkte, Frankreich ließ israelische Waffentransporte nicht durch seinen Luftraum. Volker zufolge hätten die USA die Infrastruktur nutzen können, wenn sie vorher gefragt hätten. Die Darstellung, Europa sei nicht für Washington da gewesen, nannte er ein Zerrbild.

Trotz seiner Kritik will Trump am NATO-Gipfel in Ankara teilnehmen – aus Respekt vor dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Fände das Treffen woanders statt, wäre er wohl nicht gekommen, sagte Trump. Volker bestätigte, dass Trump ein gutes Verhältnis zu Erdoğan habe und ihm die Show nicht verderben wolle.

Quelle: de.euronews.com