Besonders ältere Männer profitieren von der gestiegenen Lebenserwartung. Bei 65-jährigen Männern stieg die verbleibende Lebenszeit im Vergleich zum Vorjahr um etwa zwei Monate auf 18,2 Jahre, was einem durchschnittlichen Alter von 83,2 Jahren entspricht – ein neuer Höchstwert. Bei gleichaltrigen Frauen blieb die verbleibende Lebenserwartung mit 21,2 Jahren noch knapp unter dem Vorkrisenniveau von 2019 (21,3 Jahre).
Im Vergleich zum Jahr 2022, das noch von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt war, haben Frauen statistisch rund neun Monate und Männer fast 13 Monate an Lebenserwartung hinzugewonnen. Die Erholung nach den pandemiebedingten Rückgängen setzt sich damit fort.
Baden-Württemberg bleibt das Bundesland mit der höchsten Lebenserwartung: Im Dreijahreszeitraum 2023 bis 2025 erreichen neugeborene Mädchen dort durchschnittlich 84,4 Jahre, Jungen 80,3 Jahre. Die niedrigsten Werte verzeichnen das Saarland für Frauen (82,0 Jahre) und Sachsen-Anhalt für Männer (76,4 Jahre). Den größten Geschlechterunterschied gibt es in Mecklenburg-Vorpommern mit über sechs Jahren, den geringsten in Baden-Württemberg und im Saarland mit jeweils gut vier Jahren.
Quelle: www.faz.net



