Die nächtlichen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt und die umliegende Region waren die tödlichsten des Jahres: 17 Menschen starben in der Region, ein weiterer in der Stadt selbst. Auch in Charkiw und Donezk gab es Todesopfer – dort kamen jeweils ein und drei Menschen ums Leben.
Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Abfangraketen hätten Leben retten können. Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrsystemen führten zu „schrecklichen Opfern und Zerstörung“. Zudem sei die Zahl der von Verbündeten gelieferten Abfangraketen in diesem Jahr „deutlich reduziert“ worden.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, man habe Logistikzentren und Versorgungseinrichtungen in Kyiv und Umgebung angegriffen. Diese seien an der Lagerung und Lieferung von Waffen sowie an der Produktion von Drohnen beteiligt gewesen. Auch drei Frachtschiffe nahe Odessa seien getroffen worden.
Die ukrainische Luftwaffe meldete, Russland habe 24 ballistische Raketen und 115 Drohnen eingesetzt; 98 Drohnen seien abgefangen worden. Daten von BBC Verify zeigen, dass die Abfangquote bei Raketen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist – von 66,7 Prozent auf 44,4 Prozent im gleichen Zeitraum.
Quelle: www.bbc.co.uk



