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Russischer Angriff auf Kyiv: 15 Tote, Ammoniak-Leck

Bei einem russischen Ballistikangriff auf Kyiv und die Region sind in der Nacht mindestens 15 Menschen getötet worden. Wie BBC berichtet, gab es zudem zahlreiche Verletzte und schwere Schäden an ziviler Infrastruktur.

Russischer Angriff auf Kyiv: 15 Tote, Ammoniak-Leck
Bild: ichef.bbci.co.uk

Bei einem russischen Ballistikangriff auf Kyiv und die Region sind in der Nacht mindestens 15 Menschen getötet worden. Wie BBC berichtet, gab es zudem zahlreiche Verletzte und schwere Schäden an ziviler Infrastruktur.

In der Nacht auf Donnerstag hat Russland Kyiv und die umliegende Region mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Behörden kamen dabei mindestens 15 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Die Angriffe begannen kurz nach Mitternacht und dauerten in mehreren Wellen bis in die frühen Morgenstunden.

Betroffen waren neben der Hauptstadt auch die Städte Browary, Boryspil und Wassylkiw. In Kyiv brannten Wohnhäuser und Lagerhallen, unter anderem in den Stadtteilen Holossijiw, Obolon, Desna und Swjatoschyn. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte, wurden mehrere Geschäfte und Logistikzentren getroffen, darunter Baumärkte der Kette Epizentr und Lager des Online-Händlers Rozetka.

In Holossijiw kam es zu einem Ammoniak-Austritt aus einer beschädigten Anlage. Die Rettungskräfte entwarnen: Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. In der Region Kyiv starben nach Angaben des Gouverneurs Timur Tkachenko 14 Menschen, die meisten davon im Bezirk Browary. Dort und in anderen Gebieten löschten Feuerwehrleute noch Stunden nach dem Angriff Brände.

, darunter auch Hyperschallraketen vom Typ Zirkon. Wegen des anhaltenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bleibt die Lage angespannt.

Quelle: www.bbc.com