Der Angriff ist Teil der zunehmenden ukrainischen Kampagne gegen die russische Ölindustrie und verschärft die wachsende Treibstoffknappheit in Russland. Die Raffinerie, die vollständig zum Erliegen kam, liegt mehr als 1.300 Kilometer von der Ukraine entfernt.
Nach Angaben des Gouverneurs der Region Orenburg, Jewgeni Solnzew, könnte die Reparatur der Anlage bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen. Er sagte, der Angriff habe die „kritische Infrastruktur“ beschädigt, die derzeit nicht wiederhergestellt werden könne. Die Ausrüstung sei importiert, und angesichts der Sanktionen könnten die Reparaturen bis zu sechs Monate dauern. Die Anlage sei vollständig stillgelegt worden.
Das Ausmaß der Schäden konnte nicht unabhängig verifiziert werden. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur im Jahr 2026 verstärkt, um die Treibstoffversorgung der russischen Kriegsmaschinerie zu stören und die russische Wirtschaft unter Druck zu setzen. Die Angriffe haben auch die Treibstoffknappheit in Russland verschärft und zu Benzinengpässen, Preiserhöhungen, Verkaufsbeschränkungen und Exportbeschränkungen in mehreren Regionen geführt.
Solnzew sagte, die Region Orenburg bereite sich auf mögliche anhaltende Treibstoffengpässe vor. „Wir bereiten uns auf das Worst-Case-Szenario vor. Wir werden uns auf importierten Treibstoff verlassen müssen“, sagte er und fügte hinzu, dass die Logistik bereits umgestellt werde. Von den 287 Tankstellen der Region seien noch etwa 80 % in Betrieb, so der Gouverneur.
Quelle: www.kyivpost.com



