Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat den russischen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig als „staatlich geförderten Terrorismus“ bezeichnet. Bei dem informellen Treffen der EU-Außenminister in Wicklow, Irland, soll über die Reaktion Deutschlands und der EU auf den Vorfall beraten werden. Kallas erklärte, man habe den russischen Botschafter bereits einbestellt und wolle nun weitere Schritte koordinieren.
Die Europäische Kommission bereitet derzeit Sanktionen gegen 1.600 Personen und Unternehmen vor, die mit dem russischen militärisch-industriellen Komplex in Verbindung stehen. Kallas deutete an, dass die Liste noch erweitert werden könnte. Da das Treffen informell ist, werden keine formellen Entscheidungen erwartet, sondern lediglich Diskussionen über die weitere Vorgehensweise.
Kallas betonte, die Gespräche zielten darauf ab, den Druck auf Russland zu erhöhen, damit es seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet. Sie verwies auf die anhaltende Eskalation Russlands, das weiterhin Zivilisten tötet und großen Schaden anrichtet. Die EU-Außenminister wollen koordinieren, wie die Gemeinschaft effektiver reagieren kann.
Quelle: www.pravda.com.ua



