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Donezk weitet Zwangsevakuierung von Familien aus

Die Militärverwaltung der Region Donezk dehnt die Pflichtevakuierung von Familien mit Kindern auf alle Orte der Stadtgemeinden Kramatorsk und Slowjansk aus. Der Gouverneur der Region, Wadym Filaschkin, begründet den Schritt mit der sich stetig verschlechternden Sicherheitslage.

Donezk weitet Zwangsevakuierung von Familien aus
Grafik: EuroPulse

Die Militärverwaltung der Region Donezk dehnt die Pflichtevakuierung von Familien mit Kindern auf alle Orte der Stadtgemeinden Kramatorsk und Slowjansk aus. Der Gouverneur der Region, Wadym Filaschkin, begründet den Schritt mit der sich stetig verschlechternden Sicherheitslage.

Die Militärverwaltung der Region Donezk hat die Pflichtevakuierung von Familien mit Kindern auf alle Orte der Stadtgemeinden Kramatorsk und Slowjansk im Rajon Kramatorsk ausgeweitet. Das gab der Gouverneur der Region, Wadym Filaschkin, in den sozialen Netzwerken bekannt, wie das Nachrichtenportal Ukrajinska Prawda am Donnerstag berichtete.

„Wir weiten die Zone der Pflichtevakuierung von Familien mit Kindern aus – jetzt umfasst sie alle Orte der Gemeinden Kramatorsk und Slowjansk“, zitiert Ukrajinska Prawda Filaschkin. Die Sicherheitslage verschlechtere sich ständig. Russland greife Kramatorsk und Slowjansk täglich an, treffe Wohnviertel, zivile Fahrzeuge und Orte, an denen sich Menschen aufhalten. „Dort mit Kindern zu bleiben, ist ein unvertretbares Risiko.“

Der Gouverneur wandte sich direkt an die Eltern: Sie sollten ihre Kinder nicht in Gefahr bringen und nicht abwarten, bis ein russischer Angriff neben ihrem Haus geschehe. „Evakuieren Sie jetzt.“ An der Evakuierung seien spezialisierte Gruppen der Polizei und des Staatlichen Katastrophenschutzes (DSNS) beteiligt. Nach der Ankunft an einem Transitpunkt würden die Familien bei der weiteren Übersiedlung in sicherere Regionen der Ukraine unterstützt, so Filaschkin.

Der Leiter der Militärverwaltung von Slowjansk, Wadym Ljach, nannte die Entscheidung laut der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine richtig und wichtig. Er verwies darauf, dass allein am Vortag in Slowjansk zwei Kinder verletzt worden seien. Ljach rief die Eltern auf, die Ausreise nicht aufzuschieben; Leben und Gesundheit der Kinder hätten Vorrang.

Quellen

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