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Bündnis will Opfer rechtsextremer Angriffe unterstützen

Mehr als 80 Organisationen aus Gewerkschaften, Kirchen und Sport wollen Menschen, die von Rechtsextremen bedroht werden, künftig praktisch helfen.

Bündnis will Opfer rechtsextremer Angriffe unterstützen
Bild: Tagesschau

Mehr als 80 Organisationen aus Gewerkschaften, Kirchen und Sport wollen Menschen, die von Rechtsextremen bedroht werden, künftig praktisch helfen.

Das Bündnis „Zusammen für Demokratie“ will Betroffenen etwa nach Anschlägen auf Kulturzentren oder bei Hasskampagnen gegen Ehrenamtliche schnell beratende, rechtliche oder finanzielle Hilfe leisten. Die Solidaritätsvereinbarung tragen unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die evangelische und katholische Kirche, der Deutsche Olympische Sportbund sowie Verbände wie Caritas, Greenpeace und Amnesty International.

DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi sagte vor Journalisten, in Wahlkampfzeiten nähmen Konfrontation und Aggression deutlich zu. Die Initiative stelle aber keine unmittelbare Verbindung zu den aktuellen Landtagswahlen her, sondern solle grundsätzlich der wachsenden Aggression begegnen.

Der Zusammenschluss war 2024 gegründet worden. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz ist das rechtsextremistische Personenpotenzial auf 58.700 gestiegen (2024: 50.250), darunter 15.600 gewaltorientierte Personen. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl rechtsextremistischer Gewalttaten in Deutschland um knapp neun Prozent zu.

Quelle: Tagesschau