Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) setzen ihr Treffen im französischen Évian fort. Im Zentrum steht der Versuch, die stockenden Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wiederzubeleben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll an den Beratungen teilnehmen, wie die Tagesschau meldet.
US-Präsident Donald Trump sagte am Abend bei einem Treffen mit Gastgeber Emmanuel Macron, er habe am Sonntag sehr gute Gespräche mit Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin geführt. „Ich glaube, da können wir etwas erreichen. Wirklich“, so Trump. Er denke, beide Seiten seien offen dafür. Nach der Vereinbarung über den Iran wolle man sich nun auf die Ukraine konzentrieren.
Selenskyj skizzierte auf dem Weg zum Gipfel in der moldauischen Hauptstadt Chisinau, wie ein solcher Vorstoß aussehen könnte. Ursprünglich sei geplant gewesen, Putin an den Genfersee einzuladen – Moskau habe dies jedoch abgelehnt. Daraufhin habe er mit Trump besprochen, ein Treffen in den USA zu organisieren. Wenn Trump Putin einen solchen Vorschlag mache, falle es diesem schwerer, ihn zurückzuweisen, so Selenskyj in einem Video. „Wir werden sehen, was dabei herauskommt.“
EuroPulse berichtete am 16. Juni 2026 über Telefonat mit Trump vor einem Angriff auf Kyiv, das Selenskyj als Taktik wertete: Putins Trump-Anruf vor Kyiv-Angriff: Selenskyj sieht Taktik.
Quelle: Tagesschau



