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„Natürlich blond“-Prequel „Elle“: Brauchen wir heute noch Elle Woods?

Reese Witherspoon bringt als Produzentin die Vorgeschichte von Elle Woods auf den Bildschirm. und erzählt von den Highschool-Jahren der Kult-Blondine. Der Tagesspiegel fragt, ob das Prequel nötig ist – und kommt zu einem klaren Ergebnis.

„Natürlich blond“-Prequel „Elle“: Brauchen wir heute noch Elle Woods?
Bild: tagesspiegel.de

Reese Witherspoon, die 2001 in der Filmkomödie „Natürlich blond“ die unvergessliche Elle Woods spielte, produziert nun die Vorgeschichte. und begleitet die junge Elle Woods in ihren Highschool-Jahren. , – in die Hauptstadt des Grunge, wo pinke Fröhlichkeit völlig fehl am Platz ist.

Eine Blondine im Nirvana-Land

erlebt einen Kulturschock: Die melancholischen, abgeranzten Kids der neuen Schule halten ihren pinken Optimismus für leichtfertige Oberflächlichkeit – anfangs nicht zu Unrecht. Doch Elle erweist sich als anpassungsfähig und kämpft mit entwaffnender Fröhlichkeit dagegen an, dass Frauen wegen ihres Geschlechts und ihrer Haarfarbe abgestempelt werden. Die Serie ist recht archetypisch angelegt, aber die Kernbotschaft bleibt: Unterschätze die Blondine nicht.

Warum das Prequel nötig ist

Der Tagesspiegel bezeichnet das Prequel als „Etikettenschwindel“ – doch die Antwort auf die Frage, ob es nötig sei, fällt positiv aus. Reese Witherspoon sorge als Produzentin dafür, dass die Botschaft von „Natürlich blond“ weiter in die (hier ziemlich einfältig gezeichnete Männer-)Welt getragen werde. Nötig sei das auch noch, so der Tagesspiegel. Damit sei auch die Frage beantwortet, ob ein Prequel unbedingt sein musste.

Quelle: www.tagesspiegel.de