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Sozialstaat: Kürzungen Menschen in Not bringen

Eine Journalistin warnt in einem Meinungsbeitrag für die Zeit davor, den Sozialstaat zugunsten des Verteidigungsetats zu opfern. Sie selbst verdankt ihre Karriere den Sozialleistungen, die nun zur Disposition stehen.

Sozialstaat: Kürzungen Menschen in Not bringen
Bild: img.zeit.de

Eine Journalistin warnt in einem Meinungsbeitrag für die Zeit davor, den Sozialstaat zugunsten des Verteidigungsetats zu opfern. Sie selbst verdankt ihre Karriere den Sozialleistungen, die nun zur Disposition stehen.

In einem persönlichen Essay auf Zeit Online schildert eine Journalistin, wie der Sozialstaat ihr den Aufstieg ermöglichte. Ohne Sozialleistungen, schreibt sie, hätte sie nicht studieren und ihren Beruf ergreifen können. Nun beobachtet sie mit Sorge, wie die Politik über Einsparungen bei Sozialausgaben diskutiert — zugunsten eines sogenannten „Kriegshaushalts“.

Die Autorin stellt die Frage, was aus Menschen wird, die nicht das Glück haben, in einem funktionierenden Sozialstaat geboren zu sein. Sie argumentiert, dass Kürzungen nicht nur abstrakte Haushaltszahlen seien, sondern Menschen in existenzielle Not bringen könnten. Der Text ist ein Plädoyer für den Erhalt sozialer Sicherungssysteme, auch wenn ökonomische Vernunft und Sparzwänge anderes nahelegen.

Die Journalistin erinnert an die Realität des Überlebenskampfes ohne soziale Unterstützung. Sie warnt davor, dass die Reformen diejenigen bedrohen, die es am dringendsten brauchen. Ihr Essay ist ein persönliches Bekenntnis zu einem Staat, der nicht nur spart, sondern auch schützt.

Quelle: www.zeit.de