Der ukrainische Militäranalyst Oleksandr Mussijenko erklärte gegenüber 24tv, dass die Angriffe auf russische Ölraffinerien Teil einer systematischen Strategie seien. Die Verteidigungskräfte hätten bereits mehrfach Raffinerien getroffen, darunter auch die in Omsk. Wiederholte Schläge erschwerten dem Feind die Reparatur und die Aufrechterhaltung der Treibstoffversorgung für den eigenen Bedarf und den Export.
Mussijenko betonte, dass die ukrainischen Drohnen unbeschadet ihr Ziel erreichten, weil die russische Luftabwehr nur punktuell Objekte schütze. Die Russen hätten nicht mit einem Angriff auf die sibirische Raffinerie gerechnet und daher den Schutz nicht verstärkt. Der Angriff widerlege zudem russische Propaganda, wonach Moskau systematisch ukrainische Rüstungsbetriebe treffe – tatsächlich erhöhten ukrainische Hersteller Reichweite und Effektivität ihrer Drohnen.
Für den Angriff wurde eine modernisierte ukrainische Drohne vom Typ FP-1 eingesetzt, die eine Reichweite von bis zu 3.400 Kilometern hat. Mussijenko zufolge könnte die Attacke nicht die letzte gewesen sein. Sie zwinge die Besatzer, ihre Luftabwehr noch stärker umzuverteilen – ein Schutz aller Anlagen sei unmöglich.
Quelle: 24tv.ua



