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Zverev in Wimbledon: Erstmals als Grand-Slam-Sieger am Start

Bei der 139. Auflage des Wimbledon-Turniers startet Alexander Zverev erstmals als Grand-Slam-Sieger. Gelingt dem 29-Jährigen auch auf dem ungeliebten Rasen der Durchbruch?

Zverev in Wimbledon: Erstmals als Grand-Slam-Sieger am Start
Bild: zdfheute.de

Alexander Zverev bereitet sich in der Londoner Hitze auf den Rasenklassiker vor. Bei einer Pressekonferenz vor seinem Auftakt konfrontierte ihn ein Journalist mit dem Londoner Sprichwort, dass man ewig auf einen Bus warte und dann kämen gleich zwei. Zverev antwortete diplomatisch: „Schauen wir mal, ich weiß es nicht. Ich hoffe natürlich, dass sich dieses Sprichwort für mich bewahrheitet. Aber Wimbledon war schon immer das Grand-Slam-Turnier, bei dem ich die größten Schwierigkeiten hatte.“

Der Weltranglistendritte hatte vor drei Wochen bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. In Wimbledon erreichte er bei neun Teilnahmen bislang dreimal das Achtelfinale, im Vorjahr schied er bereits in Runde eins aus. Nach dem Turnier offenbarte er mentale Probleme – ein Jahr später ist die Stimmung eine völlig andere. „Persönlich habe ich dieses Jahr ein anderes Gefühl. Ich finde, ich habe mich gut vorbereitet“, so Zverev.

Sportlich könnte ihm sein weiterentwickeltes Spiel zugutekommen: Im Vergleich zum Vorjahr steht er bis zu einem Meter näher an der Grundlinie, gestaltet seine Vorhand offensiver und hat sein Netzspiel verbessert. Beim Vorbereitungsturnier in Halle schied er im Halbfinale gegen Taylor Fritz aus, nachdem er über Probleme mit seinem Diabetes-Messgerät geklagt hatte. In London gab er Entwarnung: Bis auf die übliche Rasen- und Pollenallergie gehe es ihm gut.

Quelle: www.zdfheute.de