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Wagenknecht kritisiert Steuerreform als Volksveralberung

Sahra Wagenknecht, Gründerin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), hat die geplante Steuerreform der schwarz-roten Koalition scharf angegriffen. Sie bezeichnete die Reform als 'Volksveralberung'.

Wagenknecht kritisiert Steuerreform als Volksveralberung
Bild: sueddeutsche.de

Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die von der schwarz-roten Koalition angekündigte Steuerreform als ‚Volksveralberung‘ kritisiert. Sie bemängelte, dass von den 600 Euro, die als Entlastung angepriesen werden, 312 Euro aus dem Kindergeld stammen. ‚Wer eine Familienleistung, deren Anpassung angesichts der Inflation längst überfällig ist, als Steuerentlastung zählt, belügt die Bevölkerung‘, erklärte Wagenknecht.

‚Dass da nichts passiert, ist eklatantes Regierungsversagen‘, sagte sie. Sie betonte, dass die Familien in den kommenden Sommerferien mehr an den Tankstellen ausgeben werden, als sie von der Steuerreform profitieren könnten.

Die Koalition plant, die Einkommensteuer ab dem 1. Januar 2027 zu reformieren, um insbesondere niedrige und mittlere Einkommen zu entlasten. Insgesamt sollen dafür jährlich etwa zehn Milliarden Euro bereitgestellt werden. Die Zustimmung des Bundesrates ist für die Umsetzung der Reform erforderlich.

Quelle: www.welt.de