Die psychischen Belastungen durch den russischen Angriffskrieg zeigen sich bei ukrainischen Kindern immer deutlicher. Wie die Gen.Ukrainian unter Berufung auf UNICEF mitteilt, leiden viele unter Angst, Furcht und emotionaler Erschöpfung. Besonders betroffen sind jüngere Kinder: Bereits ab neun Jahren treten Apathie, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen auf.
Zu den häufigsten Symptomen zählen Schlafstörungen, Albträume, sozialer Rückzug und Gedächtnisprobleme. Die ständige Bedrohung durch Luftalarme und Explosionen hält die kindliche Psyche in einem Zustand permanenter Anspannung. Fachleute betonen, dass Kinder die Ängste ihrer Eltern feinfühlig wahrnehmen und oft übernehmen.
Eltern wird geraten, klare Verhaltensregeln für Luftalarme zu vermitteln: sofortiges Aufsuchen eines Schutzraums, Beachtung der Zwei-Wände-Regel und Vermeidung von Fenstern. Für ältere Kinder empfehlen Experten Kurse in Erster Hilfe, etwa das Anlegen von Tourniquets oder direkte Druckverbände. Solche Fertigkeiten könnten Panik reduzieren, da sie ein strukturiertes Handeln in Krisen ermöglichen.
Psychologen raten Erwachsenen, bei Angstausbrüchen ruhig zu bleiben, Körperkontakt zu suchen und mit einfachen Sätzen wie „Ich bin bei dir“ Sicherheit zu geben. Erdungstechniken wie die 5-4-3-2-1-Methode helfen, die Aufmerksamkeit von der Panik wegzulenken. Wichtig sei, die Gefühle des Kindes nicht abzutun, sondern als normal zu bestätigen.
Quelle: 24tv.ua



