Die Polizei geht davon aus, dass in der Halle brandgefährdende Gegenstände gelagert wurden, darunter Akkus einer Firma. Die genaue Brandursache ist aufgrund des erheblichen Zerstörungsgrades weiter unklar, wie Polizeisprecherin Mira Grunicke mitteilte. Das Feuer war am 30. Juni in dem Lagerhallenkomplex ausgebrochen, die Löscharbeiten dauerten drei Tage.
Bereits zuvor hatte es in anderen Lagerstätten derselben Firma mehrfach gebrannt, unter anderem in einer Halle im Stadtteil Gadeland. Die Behörden haben nun Maßnahmen ergriffen, um weitere Hallen der Mieterin zu identifizieren und erneute Brände zu verhindern. Die Mieterin ist für die Aufräumarbeiten verantwortlich, die Ermittlungen dauern an.
Die Feuerwehr Neumünster spricht von dem größten Brand in der Stadt seit 30 Jahren. In der Spitze waren 300 Einsatzkräfte vor Ort, darunter viele Ehrenamtliche. Eine Person wurde durch das Einatmen giftiger Gase verletzt. Asbestmessungen außerhalb der Brandstelle blieben negativ, teilte die Stadt mit.
Quelle: www.ndr.de



