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Schneider wirft Reiche Bruch von Absprachen vor

Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) öffentlich vorgeworfen, Absprachen zur EU-Methanverordnung gebrochen zu haben. Das sagte Schneider in der Regierungsbefragung im Bundestag.

Schneider wirft Reiche Bruch von Absprachen vor
Bild: abendzeitung-muenchen.de

Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) öffentlich vorgeworfen, Absprachen zur EU-Methanverordnung gebrochen zu haben. Das sagte Schneider in der Regierungsbefragung im Bundestag.

Schneider erklärte, die Geschäftsordnung der Bundesregierung sei in diesem Fall nicht eingehalten worden. Reiche habe Medienberichten zufolge im EU-Ministerrat zugesagt, dass Deutschland eine Aussetzung der Verordnung unterstützen werde – gegen die abgestimmte Linie der Regierung.

Der Umweltminister pocht auf die Federführung seines Ressorts. Er nannte Reiches Vorgehen gegenüber der EU-Kommission „ein Verfahren, das nicht in Ordnung ist“. Im bilateralen Gespräch habe er dies bereits deutlich gemacht, so Schneider auf Fragen von Abgeordneten.

Die EU-Methanverordnung soll die Emissionen des klimaschädlichen Gases aus dem Energiesektor senken. Schneider betonte die Bedeutung für den Klimaschutz: Die Bundesregierung unterstütze die Kommission bei der Beibehaltung der Verordnung. „Verlässlichkeit heißt auch, dieses Methangesetz in nationales Recht umzusetzen und nichts zu verschieben“, sagte der SPD-Politiker.

Quelle: Stadt München