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Ferienpass München 2026/27: Nur noch digital kaufbar

Der Ferienpass kostet 10 oder 14 Euro, gilt bis Sommer 2027 und wird nur noch online verkauft. Was drinsteckt und was Sie vor dem 2. November tun sollten.

Ferienpass München 2026/27: Nur noch digital kaufbar
Symbolbild: Sean P. Twomey / Pexels

Der Ferienpass kostet 10 oder 14 Euro, gilt bis Sommer 2027 und wird nur noch online verkauft. Was drinsteckt und was Sie vor dem 2. November tun sollten.

Wer in München Kinder zwischen 6 und 17 Jahren hat, sollte sich vor den Herbstferien um eine Kleinigkeit kümmern, die schnell lästig werden kann: einen Online-Account. Der Münchner Ferienpass 2026/27 wird nämlich nur noch digital verkauft, Papierpässe gibt es an den bisherigen Verkaufsstellen nicht mehr. Die Ferien laufen in Bayern von Montag, 2., bis Freitag, 6. November.

Der Pass kostet 14 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren und 10 Euro für Jugendliche von 15 bis 17. Er gilt ab den Herbstferien bis zum Ende der Sommerferien 2027 und ist laut Stadtportal muenchen.de seit dem 5. Oktober im Verkauf. Enthalten sind Rabatte und Gutscheine für Veranstaltungen, fünf freie Eintritte in die städtischen Hallenbäder und ein freier Eintritt in den Tierpark Hellabrunn. Nach Angaben des Mooskuriers Hallbergmoos kommt freier Eintritt in die Freibäder in den Pfingst- und Sommerferien dazu.

So kommen Sie an den Pass

Die Stadt hat den Verkauf auf eine zentrale Online-Plattform umgestellt. Sie legen unter muenchen.de/ferienpass einen Account an, kaufen den Pass und speichern ihn in der Wallet des Smartphones. Kinder ohne Handy zeigen stattdessen einen Ausdruck vor. Wer Fragen hat, erreicht die Ferienpass-Hotline unter 089 233-733822.

Familien mit geringem Einkommen bekommen den Pass weiterhin kostenlos. Sie holen sich bei den üblichen Ausgabestellen einen Gutscheincode und lösen ihn digital ein. Wer Bürgergeld oder ähnliche Leistungen bezieht, sollte dort nachfragen, welcher Nachweis gebraucht wird; die Stadt nennt dazu in ihrer Mitteilung keine Einzelheiten.

Lohnt sich das – und was ändert sich als Nächstes?

Das hängt davon ab, was Sie ohnehin vorhaben. Wer in den Ferien schwimmen gehen und einmal nach Hellabrunn möchte, dürfte den Preis schnell wieder drin haben; die Einzelpreise sollten Sie vor dem Kauf aber selbst vergleichen, die Stadt nennt sie in der Mitteilung nicht. Nützlich ist auch, dass viele Museen für Kinder und Jugendliche ohnehin kostenlos sind. Manche Veranstaltungen im Ferienprogramm brauchen eine Anmeldung, das Angebot steht auf ferien-familien.muenchen.de.

Unsere Einschätzung: Die eigentliche Hürde ist weniger der Preis als die Technik. Bei einer solchen Umstellung sind Engpässe auf der Plattform kurz vor Ferienbeginn nicht ausgeschlossen. Wer den Account jetzt anlegt, spart sich Stress am Wochenende davor. Auch beim Familienpass zieht die Stadt nach: Er wird zum 1. Januar 2027 digital, Details sollen Mitte November folgen.

Wer die Ferienwoche ohne Pass plant: Der Tierpark Hellabrunn hat seit dem 25. Oktober Winterzeiten und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, das Legoland Deutschland in Günzburg ist noch bis zum 8. November offen.

Quellen: Rathaus Umschau München, muenchen.de, Mooskurier, JIZ München

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