Der Entwurf zur Reform des Arbeitszeitgesetzes von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) stößt auf deutlichen Widerstand der Metallarbeitgeber. Gesamtmetall kritisierte den Vorschlag als „Rückfall in alte Regulierungsmuster“ und warf der Ministerin vor, den Koalitionsvertrag zu missachten. Der Verband sieht in dem Vorhaben eine Neuauflage eines bereits 2023 gescheiterten Vorschlags.
Die Reform zielt darauf ab, die tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden flexibler zu gestalten. Unternehmen und Beschäftigte zeigen sich laut Deutschlandfunk gleichermaßen unzufrieden mit den geplanten Änderungen. Während Arbeitgeber mehr Flexibilität fordern, befürchten Arbeitnehmervertreter eine Aushöhlung des Arbeitsschutzes.
Bundesarbeitsministerin Bas hatte den Entwurf vorgelegt, um die Arbeitszeitregeln an moderne Arbeitsmodelle anzupassen. Der Vorstoß war bereits im vergangenen Jahr am Widerstand der Koalitionspartner gescheitert. Nun steht die Zukunft des Acht-Stunden-Tags erneut zur Debatte.
Quelle: www.deutschlandfunk.de



