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Müllstreik in MV: Tarifkonflikt nach 15 Tagen festgefahren

Nach 15 Streiktagen ist der Tarifkonflikt bei den Entsorgungsbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern festgefahren. Wie der NDR berichtet, scheiterte die jüngste Verhandlungsrunde in Rosenow.

Müllstreik in MV: Tarifkonflikt nach 15 Tagen festgefahren
Bild: images.ndr.de

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich nach dem gescheiterten Gespräch enttäuscht, da die Arbeitgeber ihr Angebot verschlechtert hätten. Derzeit läuft die zentrale Mülldeponie in Rosenow lediglich im Notbetrieb. Hausmüll wird zwar weiter angenommen, aber nicht vollständig behandelt – der Abfall wird zwischengelagert.

Im Mittelpunkt des Konflikts stehen die Entgeltforderungen. Ver.di fordert eine tabellenwirksame Erhöhung um 400 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber boten zuletzt zwei Lohnerhöhungen von je 120 Euro monatlich sowie Einmalzahlungen an. Geschäftsführer Eiko Potreck bezeichnete die Forderungen als nicht verhältnismäßig und verwies auf bestehende Verträge mit den Landkreisen bis Ende 2027, die höhere Gebühren verhinderten.

Die Geschäftsführung wies Spekulationen über eine mögliche Einstellung der Müllabfuhr zurück. Der Müll werde weiterhin abgeholt, sagte Potreck dem NDR. Man könne den aktuellen Zustand noch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Wann der Arbeitskampf endet, ist offen.

Quelle: www.ndr.de