Die Kameras werden an der Dienstkleidung befestigt und bleiben freiwillig. Sie kommen bei Zugbegleitern, Bordgastronomie-Mitarbeitern und in den DB Lounges zum Einsatz. Ziel ist die Beweissicherung und eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Täter.
Die Maßnahme ist Teil eines Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene. Dazu gehören auch die Einstellung von 200 zusätzlichen Sicherheitskräften und die Weiterentwicklung eines Hilferufknopfs, mit dem Mitarbeiter unauffällig die Leitstelle alarmieren können.
Im Prozess nach der tödlichen Prügelattacke gegen den Bahn-Mitarbeiter Serkan Ç. hatte der Angeklagte vor einer Woche die Familie des Opfers um Verzeihung gebeten. Das Urteil könnte am 9. Juli fallen.
Quelle: www.spiegel.de



