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US-Minister Mullin bejubelt Iran-Aus bei WM – Teheran kontert

US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin hat sich offen über das Ausscheiden der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in den USA gefreut. Der iranische Außenminister wirft Washington daraufhin schlechte Gastgeberschaft vor.

US-Minister Mullin bejubelt Iran-Aus bei WM – Teheran kontert
Bild: tagesspiegel.de

Markwayne Mullin, Minister für Innere Sicherheit im Kabinett von US-Präsident Donald Trump, hat sich nach dem Vorrunden-Aus der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA deutlich erfreut gezeigt. Mullin sagte: „Ich bin einfach nur froh, dass sie fertig sind und dass sie nicht zurückkommen.“ Er sei sehr glücklich gewesen, als die Visa der Iraner widerrufen worden seien, „und ich habe vielleicht auch ein oder zwei Lieder gesungen oder vielleicht sogar einen Freudentanz getanzt“.

Die iranische Mannschaft hatte den Einzug in die K.o.-Runde knapp verpasst. Bereits zuvor war das Team mit erheblichen Einreisebeschränkungen konfrontiert: Die Trump-Regierung hatte Visa nur für kurze Zeiträume erteilt, sodass die Spieler für jedes Vorrundenspiel aus ihrem Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen mussten.

Der iranische Fußballverband reagierte umgehend auf die Äußerungen. In einem Statement hieß es: „Iraner sind die schlechten Behandlungen und Lügen von US-Offiziellen gewohnt, deshalb ist niemand im Iran überrascht von diesen feindlichen Äußerungen.“ Die USA stellten damit erneut unter Beweis, dass sie die Anforderungen an eine Gastgebernation nicht erfüllten. Teherans Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X: „’Mission erfüllt‘, Herr Mullin. Sie haben noch etwas anderes erreicht: Sie haben der Welt bewiesen, dass Sie nicht in der Lage sind, ein internationales Turnier auszurichten. Ihr Verhalten war ein Paradebeispiel dafür, wie man die Würde verspielt, die mit der Rolle als Gastgeber einhergeht.“

Quelle: www.tagesspiegel.de