Die Berliner Charité ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie die Universitätsklinik am Freitag mitteilte, wurden bei dem unbefugten Eindringen auf die Server personenbezogene Kontaktdaten abgegriffen, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Betroffen sind demnach Mitarbeitende, Studierende und externe Kontakte, die über das Webkontaktformular der Klinik Kontakt aufgenommen haben – etwa um einen Termin zu vereinbaren.
In einer Stellungnahme der Charité, aus der die Berliner Morgenpost zitiert, heißt es: „Bei der Aufklärung des Vorfalls wurde festgestellt, dass personenbezogene Kontaktdaten von Mitarbeitenden und Studierenden, sowie auch von externen Kontakten abgegriffen wurden.“ Die Klinik bedauere den Vorfall. Alle Betroffenen sollen nach Angaben der Charité schnellstmöglich informiert werden.
Die Krankenversorgung sei durch den Angriff nicht beeinträchtigt, betonte die Klinik. Ein Sprecher sagte der Berliner Morgenpost: „Der Zugangsweg ist zügig identifiziert und geschlossen worden.“ Die Ursache sei analysiert und die Schutzmaßnahmen verstärkt worden. Die Charité stehe zudem im engen Austausch mit den Behörden und habe die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet, um den Vorfall aufzuklären.
Nach Angaben der Klinik besteht kein Zusammenhang mit der weltweiten Sicherheitslücke, wegen der die Charité ihre Webseite in der vergangenen Woche vorsorglich offline gestellt hatte. Das berichten tagesschau.de und die Berliner Morgenpost übereinstimmend.



