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Nach Angriff auf Komyschuwacha: Zahl der Toten steigt auf 43

In der von Russland bombardierten Schule in Komyschuwacha sind nach Angaben von Präsident Selenskyj nun 43 Tote bestätigt. Eine als vermisst gemeldete Person wurde lebend geborgen.

Nach Angriff auf Komyschuwacha: Zahl der Toten steigt auf 43
Grafik: EuroPulse

In der von Russland bombardierten Schule in Komyschuwacha sind nach Angaben von Präsident Selenskyj nun 43 Tote bestätigt. Eine als vermisst gemeldete Person wurde lebend geborgen.

Die Zahl der Toten nach dem russischen Luftangriff auf die Schule in Komyschuwacha in der Region Saporischschja ist auf 43 gestiegen. Das erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in einem Facebook-Beitrag, wie Ukrinform berichtet. Zuvor waren 42 Tote bestätigt gewesen.

Selenskyj äußerte sich während eines Treffens mit dem portugiesischen Präsidenten António José Seguro in Madrid. Er habe ihm für sein Beileid zu dem Angriff auf „eine gewöhnliche Schule in Komyschuwacha“ gedankt, in der Menschen humanitäre Hilfe erhielten. Die Rettungs- und Suchaktion dauere nun den vierten Tag an. „Nach derzeitigem Stand sind 43 Menschen als getötet bestätigt. Mein Beileid gilt ihren Familien und Angehörigen“, sagte Selenskyj.

Nach seinen Angaben könnten noch Dutzende Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein. Eine als vermisst gemeldete Person sei am Donnerstag lebend gefunden worden, wie auch das unabhängige Online-Medium Hromadske unter Berufung auf Präsident Selenskyj berichtet. Russische Kräfte hatten die unterirdische Schule nach früheren Angaben mit neun Fliegerbomben getroffen, während dort humanitäre Hilfe verteilt wurde. Der Angriff ereignete sich am Montag, 2. November.

Bei dem Treffen in Madrid ging es nach Selenskyjs Worten auch um Unterstützung für das ukrainische Energiesystem, um den Schutz von Menschenleben und um Möglichkeiten gemeinsamer Waffenproduktion. „Wir hoffen sehr, dass es weitere Schritte der Unterstützung geben wird“, sagte er.

Zuvor berichtet: Komyschuwacha: Zahl der Toten steigt auf 42

Quellen

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