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Zahl der Toten in Komyschuwacha steigt auf 24

Nach dem russischen Gleitbombenangriff auf eine Schule in Komyschuwacha in der Region Saporischschja ist die Zahl der Toten auf 24 gestiegen. Unter den Opfern sind zwei Rettungskräfte und vier Polizisten.

Zahl der Toten in Komyschuwacha steigt auf 24
Grafik: EuroPulse

Nach dem russischen Gleitbombenangriff auf eine Schule in Komyschuwacha in der Region Saporischschja ist die Zahl der Toten auf 24 gestiegen. Unter den Opfern sind zwei Rettungskräfte und vier Polizisten.

Die Zahl der Todesopfer nach dem russischen Gleitbombenangriff auf eine Schule in Komyschuwacha in der Region Saporischschja ist auf 24 gestiegen. Unter den Toten sind nach Angaben des Staatlichen Katastrophenschutzdienstes der Ukraine zwei Rettungskräfte und vier Polizisten, wie Ukrinform am Montag unter Berufung auf die Hauptverwaltung des Dienstes in der Region Saporischschja berichtete. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, darunter zwei Rettungskräfte.

Der Leiter des Katastrophenschutzdienstes, Andrij Danyk, sagte: „Heute hat der Rayon Saporischschja eine schreckliche Tragödie erlebt. Wir haben zwei unserer Kollegen verloren, zwei weitere sind verletzt und befinden sich im Krankenhaus.“ Nach dem ersten Einschlag hätten die Einsatzkräfte wegen eines drohenden zweiten Angriffs in einen Schutzraum wechseln müssen, berichtete Danyk weiter. „Doch der Feind griff erneut an der Stelle des vorherigen Treffers an.“ Die Turnhalle und das Hauswirtschaftsgebäude seien zerstört, ein Feuerwehrfahrzeug vernichtet worden.

Der regionale Militärverwalter Mychajlo Semikin teilte auf Telegram mit, 27 Personen gälten als vermisst, berichtete der Spiegel. Zuvor hatten die Behörden 18 Todesopfer gemeldet. Der Guardian berichtete unter Berufung auf den ukrainischen Präsidenten und den Katastrophenschutz von mindestens 26 Toten; die Zahlen der Quellen weichen damit voneinander ab.

Wolodymyr Selenskyj sprach von einem gezielten Bombardement auf eine Ausgabe humanitärer Hilfe. „Russland konnte nicht entgangen sein, dass die in Komyschuwacha verbliebenen Einwohner jede Woche eben dort humanitäre Hilfe erhalten“, schrieb er laut Spiegel bei Telegram. In seiner abendlichen Videoansprache sagte er, die Russen hätten zuerst zugeschlagen, als die Menschen gerade ankamen, dann habe es einen zweiten Angriff auf den Schutzraum gegeben. Später bezeichnete er den Angriff als „hinterhältigen Terroranschlag“. Eine Stellungnahme der russischen Seite lag zunächst nicht vor.

Nach Angaben der ukrainischen Behörden setzte Russland mehr als zehn Gleitbomben ein. Eine schlug Selenskyj zufolge direkt in einem Luftschutzkeller ein. Komyschuwacha liegt etwa 25 Kilometer östlich der Stadt Saporischschja und gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt. Die Rettungsarbeiten am Montagabend wurden laut Semikin durch weitere russische Drohnenangriffe im betroffenen Gebiet behindert.

Zuvor berichtet: Mindestens 18 Tote bei Luftangriff auf Komyschuwacha

Quellen

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