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Drohnenangriff auf Dnipro und Samar verletzt drei Menschen

Russische Drohnen haben in der Nacht zum Donnerstag die Städte Dnipro und Samar im Gebiet Dnipropetrowsk angegriffen. Drei Menschen wurden verletzt, in Dnipro brannten ein Wohnhausdach und Garagen.

Drohnenangriff auf Dnipro und Samar verletzt drei Menschen
Grafik: EuroPulse

Russische Drohnen haben in der Nacht zum Donnerstag die Städte Dnipro und Samar im Gebiet Dnipropetrowsk angegriffen. Drei Menschen wurden verletzt, in Dnipro brannten ein Wohnhausdach und Garagen.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Städte Dnipro und Samar im Gebiet Dnipropetrowsk sind in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen verletzt worden. Wie der Leiter der Regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, auf Telegram mitteilte, griffen russische Drohnen beide Städte an; in Dnipro geriet das Dach eines Privathauses in Brand, außerdem private Garagen, wie die Kyiv Post unter Berufung auf Hanscha berichtet. Nach Angaben der Regionalregierung, die der MDR zitiert, wurden zudem eine Anlage der kritischen Infrastruktur in Brand gesetzt.

Welche Anlagen genau getroffen wurden und wie groß der Schaden ist, geht aus den Berichten nicht hervor. Einsatzkräfte waren nach Angaben der Behörden an den Einschlagorten im Einsatz, um die Brände zu löschen und die Folgen zu bewerten. Auch privates Eigentum wurde beschädigt.

Wieder ein Angriff auf die Energieversorgung vor dem Winter

Der Angriff vom Donnerstag steht in einer Reihe schwerer russischer Attacken auf die ukrainische Energie- und Zivilinfrastruktur. Erst am Dienstag, 3. November, hatte eine massive russische Angriffswelle nach Angaben der Kyiv Post kritische Infrastruktur in Dnipro beschädigt, darunter ein Wärmekraftwerk, und in der Region Dnipropetrowsk Notabschaltungen beim Strom ausgelöst. Damals wurden laut Kyiv Post auch Wohngebäude, eine Polizeistation, ein Krankenhaus und ein Hospiz für ältere und unheilbar kranke Menschen getroffen.

Russland greift nach Angaben der Kyiv Post die Energie- und Zivilinfrastruktur der Ukraine wiederholt an, während die Temperaturen fallen. Die Sorge gilt der Belastbarkeit der Strom- und Wärmeversorgung vor dem Winter. Konkrete Angaben zu Ausfällen oder Abschaltungen infolge des Angriffs in der Nacht zum Donnerstag enthalten die vorliegenden Berichte nicht.

Was der Angriff für die Menschen bedeutet

Die Regionalverwaltung meldet Verletzte und Brände, ohne dass bislang ein vollständiges Bild der Folgen vorliegt. Wie schnell Strom und Wärme in der Region gesichert werden können, hängt auch von weiteren Angriffen ab – dazu machen die Quellen keine Angaben.

Die Kyiv Post verweist darauf, dass Russland die ukrainische Energie- und Zivilinfrastruktur wiederholt ins Visier genommen hat, seit die Temperaturen sinken.

Quellen

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