Fachkräftemangel in Deutschland sinkt wegen Konjunkturschwäche

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat sich seit 2022 mehr als halbiert. Grund ist laut KfW-Bank jedoch nicht ein größeres Angebot an Arbeitskräften, sondern die schwache Konjunktur.
Wirtschaftsnachrichten zu Unternehmen, Arbeit, Verbraucherfragen, Märkten und Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat sich seit 2022 mehr als halbiert. Grund ist laut KfW-Bank jedoch nicht ein größeres Angebot an Arbeitskräften, sondern die schwache Konjunktur.

Die Finanzaufsicht Bafin hat Maßnahmen ergriffen, um Privatanleger besser vor Verlusten durch Turbo-Zertifikate zu schützen. Ab Dienstag gelten verschärfte Regeln für Anbieter dieser riskanten Produkte.

Der Tankrabatt läuft in zwei Wochen aus. Die Monopolkommission, ein unabhängiges Beratergremium der Bundesregierung, hat eine erste Bilanz gezogen und kritisiert, dass die Steuererleichterung nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben wurde.

Das Europaparlament hat am Dienstag für die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA gestimmt. Wie Zdfheute berichtet, müssen die EU-Mitgliedstaaten noch formal zustimmen.

Tesla bereitet die Markteinführung des Robotaxis Cybercab vor. Wie 24tv berichtet, enthüllen neue Zertifizierungsdokumente der US-Umweltbehörde EPA eine Reichweite von bis zu 669 Kilometern.

Die ING plant vier neue Tarifmodelle für Girokonten, die Abos wie Amazon Prime und Disney+ enthalten. Das teilte die Bank mit.

Die Fox Corporation will den Streaming-Hardware-Hersteller Roku für 22 Milliarden Dollar kaufen, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab.

Die Nutzer der Schieneninfrastruktur in Deutschland decken lediglich zehn Prozent der Kosten. Diese Situation führt zu einer festgefahrenen Debatte über die Finanzierung und die Trassenpreise.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat den Leitzins wie erwartet unverändert bei 4,35 Prozent belassen. Wie der Guardian berichtet, folgt die Entscheidung auf drei aufeinanderfolgende Zinserhöhungen im Jahr 2026.

Die SpaceX-Abteilung xAI ist mit einer Klage gegen OpenAI wegen angeblicher Verletzung von Geschäftsgeheimnissen endgültig gescheitert. Ein US-Bundesbezirksgericht wies die Klage zum zweiten Mal ab, wie Heise berichtet.

Die strategische Ölreserve der USA ist durch den Krieg gegen Iran auf den niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten gefallen. Wie der Spiegel berichtet, hat die Trump-Regierung die Notfallreserven angezapft, um die stark gestiegenen Benzinpreise zu dämpfen.

Die Bundesregierung hat sich mit dem Panzerbauer KNDS auf die Details eines Staatseinstiegs geeinigt. Das Unternehmen hat damit eine wichtige Hürde auf dem Weg an die Börse genommen.

Im Juli will die EU-Kommission über eine Verteuerung von CO₂-Emissionen für die Industrie entscheiden. Wie die FAZ berichtet, treibt das Vorhaben einen Keil durch die deutsche Wirtschaft.

Im Übernahmekampf um die Commerzbank eskaliert die italienische Großbank Unicredit die Auseinandersetzung: Sie droht offen damit, den Aufsichtsrat und den Vorstand des deutschen Instituts auszutauschen. Das berichtet das Handelsblatt.

Trotz einer Inflationsrate von über drei Prozent im Mai wird die Bank of England (BoE) den Leitzins voraussichtlich nicht erhöhen. Wie die FAZ berichtet, zögert Notenbank-Chef Andrew Bailey wegen des Energiepreisschocks.

Der DAX ist am Montag nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran um mehr als 400 Punkte gestiegen und hat die Marke von 25.000 Punkten zurückerobert, wie das Handelsblatt berichtet.

Die US-Regierung geht gegen das neueste KI-Modell des Unternehmens Anthropic vor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Die Behörden befürchten, dass sich die Technologie missbrauchen lässt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinswende eingeleitet, wie die WELT berichtet. Für Sparer beginnt damit eine Phase mit höheren Zinserträgen.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnt vor einer Abkopplung von 16 Städten vom ICE- und IC-Verkehr, falls der italienische Italo ab 2028 in den deutschen Markt einsteigt. Das geht aus einer Analyse der Gewerkschaft hervor, die der „Bild am Sonntag“ vorliegt.

Mehr als 90 Bahnprojekte könnten wegen fehlender Bundesmittel ins Stocken geraten, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht. Die Allianz pro Schiene fordert eine Nachsteuerung im Haushalt 2027.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat sich im Deutschlandfunk für eine zeitlich und thematisch begrenzte Lockerung der EU-Schuldenregeln ausgesprochen. Grund sei der Iran-Krieg, der zusätzliche Ausgaben erforderlich mache.

Der Renteneintritt der Babyboomer-Generation wird den deutschen Arbeitsmarkt einer IW-Studie zufolge stärker treffen als bisher angenommen. Bis 2036 fehlen demnach mehr als vier Millionen Arbeitskräfte.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA prüft, ob Ryanair Eltern zur Kasse bittet, wenn sie neben ihren Kindern sitzen wollen. Deutsche Verbraucherschützer bezeichnen die Gebühr als „absolute Frechheit“ und fordern ein Umdenken.

Bis 2036 könnten in Deutschland rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen Analyse. Grund sind eine schwächere Bevölkerungsentwicklung und die alternden Babyboomer-Jahrgänge.

Wie der Deutschlandfunk berichtet, haben tausende Stahlarbeiter im Saarland und in Berlin aus Sorge um ihre Arbeitsplätze protestiert.

Die US-Regierung hat die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance genehmigt. Laut Süddeutscher Zeitung erfolgt die Genehmigung ohne Auflagen.

Die EU plant neue Sanktionen gegen Russland, die Fischstäbchen und Schlemmerfilets in Deutschland verteuern könnten. Wie der Spiegel berichtet, soll die Einfuhr von Alaska-Seelachs aus Russland innerhalb von zwei Jahren halbiert werden.

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, Bitcoin und andere Kryptowährungen künftig anders zu besteuern. Ob er dafür eine Mehrheit im Bundestag hat, ist offen.

Elektroautos können künftig nicht nur Strom tanken, sondern auch ins Hausnetz einspeisen. Wie das Handelsblatt berichtet, sind erste Angebote für bidirektionales Laden auf dem Markt, weitere sollen folgen.

Die SpaceX-Aktie startete am Freitag mit einem Aufschlag von fast 30 Prozent an der Nasdaq – der größte Börsengang aller Zeiten. Wie die Zeit berichtet, wurde das Papier mit mehr als 174 Dollar indiziert.

Die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Eine Vermieterin in Saarbrücken ist mit einer Mieterhöhung von fast 20 Prozent vor Gericht gescheitert. Das Amtsgericht Saarbrücken erklärte die Forderung für unwirksam, wie die FAZ berichtet.

Die USA und zentralasiatische Staaten wollen Investitionen in kritische Mineralien vorantreiben. Laut Euronews überbrachte ein Trump-Gesandter die Botschaft an Kasachstans Präsident Tokajew.

Die Deutsche Bank, die US-Bank Citi und die Schweizer Großbank UBS sind laut Handelsblatt mit der Vorbereitung eines möglichen Börsengangs von Uniper beauftragt worden. Die Institute sollen als globale Koordinatoren für die Rückkehr des Gaskonzerns an die Börse fungieren.

Siemens-Energy-Chef Christian Bruch warnt, Deutschland drohe beim Bau von Rechenzentren den Anschluss zu verlieren – mit Folgen für den Wohlstand. Er fordert den zügigen Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Der Tankrabatt hat die Inflation in Deutschland im Mai auf 2,6 Prozent gedrückt, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Entlastung an der Zapfsäule läuft jedoch Ende Juni aus.

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 ins Frankfurter Europaviertel wird nach Angaben der Stadtbahn-Entwicklungsgesellschaft voraussichtlich 72 Millionen Euro teurer als zuletzt geplant.

US-Präsident Donald Trump hat den geplanten Angriff auf Iran abgesagt, was die Aktienmärkte beflügelt. Der DAX dürfte heute deutlich stärker eröffnen.

Der Logistikkonzern DHL strebt im Bereich Erneuerbare-Energien-Logistik bis 2030 einen Jahresumsatz von drei Milliarden Euro an – eine Verfünffachung gegenüber dem aktuellen Niveau. Das gab das Unternehmen auf einer hauseigenen Konferenz bekannt, wie die FAZ berichtet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent angehoben. EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte, der Zinsschritt sei in drei Szenarien robust, wie Euronews berichtet.